Fachbereich Kunst
"Schönheit und Vergänglichkeit"
Niederländische Stillleben aus dem Staatlichen Museum SchwerinKunst-Exkursion (Grundkurs 11)
zum Kunstforum Berliner Volksbank, Budapester Str. 35, 10787 Berlin
Maria van Oosterwijk (1630- 1693) Blumenstillleben
| "Im Mittelpunkt ist ein riesiger Blumenstrauß zu sehen. Das besondere Merkmal daran ist, dass diese Blumen niemals alle zur selben Zeit blühen könnten. Es handelte sich hierbei um Rosen, Nelken, Osterglocken, Tulpen, Kornblumen, Mohnblumen und andere. Es fällt auf, das einige dieser Arten noch als Knospen und nur eine Tulpe, im Zentrum des Bildes, welk dargestellt wird. Wir hörten etwas über den hohen Wert von Tulpen in Holland zu dieser Zeit, so dass das Bild nun in einem ganz anderen Blickwinkel von uns gesehen werden konnte. Weiterhin ist zu sagen, dass auf dem gesamten Gemälde nur ein Schmetterling abgebildet ist, welcher dem Blumenstillleben eine besondere Wirkung verleiht." | ![]() |
Otto Marseus van Schrieck (1616/20-1678) Waldboden mit Ringelnatter und Eidechse
| "Wir hatten das Bild mit der Schlange, den Schmetterlingen, der Schnecke, der Spinne und der Libelle im Abendgrauen in einem Wald. Die Schlange schnappte nach den Schmetterlingen und daraufhin versuchten die Eidechse und die Schnecke sich gegen die viel größere Schlange aufzulehnen. Besonders in Erinnerung ist mir geblieben, dass der Schmetterling ein Symbol für die Auferstehung Jesu sein soll. Ich fand die vielen religiösen Anspielungen im Bild verwirrend." | ![]() |
Peter de Ring (1615-1660) Stillleben mit Krug und Schinken
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"Der Maler dieses Bildes hatte eine spezielle Art, seine Werke zu signieren. Er signierte diese nicht mit seinen Initialen, sondern mit einem für ihn typischen Ring. Diesen Ring sollten wir in seinem Werk suchen, eine Anregung, um das Werk genauer zu betrachten. Außerdem stellt der Maler komplexe Lichtreflexionen an Gefäßen dar. Auffallend ist die übernatürliche, idealistische Darstellung der Kirschen. Sie wirken geleeartig." |
Peter Claesz (1597/98-1660) Stillleben mit Römer, um 1630
| "Auf dem Bild sind ein Weinglas (Römer), ein Messer und Weißbrot zu sehen. In der Zeit, in der das Bild gemalt wurde, war Weißbrot sehr selten und stand für Reichtum. Das Bild ist sehr interessant und auffällig und es sind viele religiöse Hinweise versteckt, die aber auf Anhieb nicht gleich zu erkennen sind. In dem Weinglas sieht man außerdem die Spiegelung eines Fensters. Das dort sichtbare Fensterkreuz soll vielleicht ein versteckter Hinweis auf das Kreuz Christi sein." | ![]() |
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"Zum Schluss das Experiment mit dem Zeichnen der Pflanze, ohne beim Zeichnen auf das Blatt zu schauen, war interessant und mal was anderes." Fazit: Die Exkursion war sehr interessant und hat uns viel Spaß gemacht! |
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