BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
 

2016

Bericht aus der MOZ

 

Was haben Frieda Zschaler, Ariane Hillenbrand, ihr Forschergeist und Dr. Hans Riegel sowie Gummibärchen miteinander zu tun?

 

 

So sehen Gewinnerinnen aus: Ariane Hillenbrand (l.) und Frieda Zschaler erhielten den dritten bzw. ersten Preis der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung für ihre Seminararbeiten am Einstein-Gymnasium Neuenhagen

Das ist relativ einfach erklärt. Bei Frieda Zschaler (18) und Ariane Hillenbrand (16) handelt es sich um zwei frisch gebackene Abiturientinnen des Einstein-Gymnasiums. Letztere junge Dame hat tatsächlich ihre Hochschulreife jetzt schon erreicht, da sie eine Klasse übersprungen hat. Und beide haben, wie andere Mitschüler auch, Seminararbeiten geschrieben. Ihre aber wurden ausgezeichnet. Und nun kommt Dr. Hans Riegel ins Spiel. Er war mit seinem Bruder Paul Geschäftsführer von Haribo, dem Gummibärchen-Hersteller. Schon früh kümmerte er sich um die Förderung junger Leute und rief 1987 die nach ihm benannte, gemeinnützige Stiftung ins Leben. Deren Ziel ist es u. a. schulische und berufliche Bildung zur Ausbildung leistungsfähiger Nachwuchskräfte zu fördern sowie die wissenschaftliche Forschung und Lehre zu unterstützen.

Frieda Zschaler erhielt von dieser Stiftung den ersten Preis für ihre Forschung zur Lautbildung von Vorschulkindern mit und ohne Migrationshintergrund. Die 18-Jährige entwickelte dazu einen Fragebogen für Kitakinder. Probanden für ihre Seminararbeit waren Mädchen und Jungen, die in einer bilingualen Kita in Berlin-Mitte betreut werden. Frieda Zschaler konnte mit ihrer Arbeit nachweisen, dass jeder Mensch genetisch die Fähigkeit hat, alle Laute zu bilden. "Lautbildung kann man lernen. Allerdings wird das, je älter man ist, schwieriger", sagt die künftige Physiotherapeutin. Einen Unterschied zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund, so hat sie herausgefunden, gibt es übrigens nicht.

Ariane Hillenbrand erreichte den dritten Platz mit ihrer Arbeit. Sie befasste sich mit dem klassischen Stickstoffabbau des kommunalen Abwassers in einer Kläranlage. Nicht nur, dass sie den Kreislauf einer solchen Anlage beschrieb, entnahm sie auch Proben, die sie in einem Labor untersuchte. "Mich hat vor allem der Zusammenhang zwischen Biologie und Technik gereizt, mich diesem Thema zu widmen", sagte sie.

Die beiden freuen sich über die Preise. Insgesamt waren 119 Arbeiten eingereicht worden.

 


2015

„Jugend forscht“ - Schule Das Einstein-Gymnasium Neuenhagen fördert und unterstützt die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an regionalen, nationalen und internationalen Schülerwettbewerben. Dabei werden insbesondere die Ressourcen der Arbeitsgemeinschaften, der wissenschaftspropädeutischen Seminarkurse, des wissenschaftlichen Praktikums am Ende der Jahrgangsstufe 11 und der Facharbeiten in der Jahrgangsstufe 9 genutzt. Darüber hinaus werden interessierte Schülerinnen und Schüler auch individuell unterstützt. Im Jahr 2015 hat sich das EGN erfolgreich als „Jugend forscht“ - Schule etabliert. Im Ergebnis des Regionalwettbewerbes Brandenburg-Ost wurde unser Gymnasium als „Jugend forscht“ - Schule 2015 ausgezeichnet. Damit verbunden war ein Geldpreis von 1000,-, der für die weitere Förderung von „Jugend forscht“ - Projekten einzusetzen ist. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten sowohl im Regionalwettbewerb (3 Regionalsiege) als auch beim Landeswettbewerb (2 zweite Plätze auf Landesebene) hervorragende Platzierungen belegen. In unserer Strategie zur Begabtenförderung soll die Teilnahme an „Jugend forscht“ - Wettbewerben als fester Bestandteil etabliert werden.

Unser Jugend-forscht-Team